Und hier gibts ein paar Rezepte von unseren "Frühstücksklassikern":

Granola

Dieses einfache Rezept besteht hauptsächlich aus Nüssen und ist eine wunderbare Alternative zu fertigen Müslimischungen.

50 dag gemischte Nüsse und Kerne zB Walnüsse, Haselnüsse, Mandeln, Cashewkerne, Sonnenblumenkerne... grob durchhacken und bei 180°C Heißluft im Backrohr rösten, dabei immer wieder druchrühren, dann

4 Esslöffel Kokosöl unter die Nüsse mischen und für 3 Minuten in den Backofen geben, dann

100 ml Ahornsirup darübergießen und vermengen, nochmal für 5 Minuten in den Backofen geben. Anschließend auskühlen lassen und das fertige Granola in Gläser abfüllen.

 

Knuspermüsli

Im Unterschied zum Granola oben sind bei diesem Rezept noch Getreideflocken und Kokosette dabei. Das knuspriges Müsli schmeckt nicht nur zum Frühstück! Dieses Rezept ist einfach und kann immer wieder angepasst weden. Noch einfacher ist es aber, bei einem dieser Urlaubsangebote  das Knuspermüsli beim Frühstück zu verkosten!

20 dag Haferflocken (oder andere Flocken), 20 dag grob gehackte Nussmischung (zB Walnüsse und Cashewkerne), 5 dag Kokosette, 3 Essl. Sonnenblumenöl, 2 Essl. Honig,  1/2 Teelöffel Zimt, Schnee aus 3 Eiklar mit 2 Essl Kristallzucker

Die Flocken mit den Nüssen, Kokosette und dem Zimt auf einem Backblech vermischen, den Honig und das Öl drüberträufeln, dann 15 Minuten bei 160° C im Backrohr backen. In der Zwischenzweit aus den 3 Eiklar und dem Kristallzucker einen steifen Schnee schlagen und unter die gebackene Mischung unterheben. Es macht nichts, wenn großere Brocken bleiben. Das Ganze nochmal ins Backrohr für ca. 10 Minuten, aber beobachten und gegebenenfalls vorher aus dem Rohr herausnehmen und abkühlen lassen. Das fertige Knuspermüsli kann man auseinanderbrechen und in Gläsern aufbewahren.

Varianten: Je nach Belieben verschiedenen Trockenfrüchte (gleich zu den Flocken) oder Schokolade (nach dem ersten Backen) dazugeben.

Knuspermüsli
Frühstück im Garten
Granola
Krenterrine
Steirischer Kren

Kren-Kürbiskernöl-Terrine

Diese Terrine schmeckt sehr gut zu geräuchertem Schinken und zu Fisch, mit etwas Marinade passt sie auch gut zu verschiedenen Blattsalaten.

125 g Topfen, 1 Becher (125 g) Creme fraiche, 3 Blatt Gelatine, Salz. Pfeffer, 2 Essl. geriebener Kren, 2 Teel. gehackte Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Bärlauch...) 2 Essl Kürbiskernöl

Terrinenform mit Frischhaltefolie auslegen, Gelatine in kaltem Wasser einweichen, Topfen, Creme fraiche mit Kren, Salz und Pfeffer verrühren. Dann die Gelatine gut ausdrücken und in 3 Essl. heissem Wasser auflösen, unter die Masse rühren. Jetzt die Masse in 2 Teile teilen, eine Hälfte mit dem Kernöl und den Kräutern vermengen und in die Form füllen. Kalt stellen - wenn alles fest geworden ist mit einem scharfen Messer aufschneiden.

Die Terrine kann man auch sehr gut in kleine Gläser (statt in eine große Form) füllen - so ist sie ein gute Beigabe für die Jause im Picknickkorb. Unser Picknickangebot dazu finden Sie hier: Frühlingspicknick im HImbeernest

 

 

Apfelbrot - ein fruchtiger Genuss

50 dag Feigen, 50 dag Rosinen (statt Feigen und Nüssen geht auch jede andere Mischung aus Trockenfrüchten zB. Marillen, Datteln, Cranberries), 200 ml Rum, 30 dag Nüsse (Wal- oder Haselnüsse), 1,5 kg Äpfel, 1 kg Weizenmehl, 2 El. Lebkuchengewürz, 2 El Kakao, 2 Eier, 1 Tl Salz, 2 Pck Backpulver

 Trockenfrüchten klein schneiden und über Nacht in Rum einweichen, Nüsse grob hacken, Äpfel schälen und grob raspeln, Mehl mit Lebkuchengewürz, Kakao, Eiern, Salz und Backpulver zu den marinierten Früchten geben und gut durchkneten. In Kastenformen einfüllen und bei 180°C ca. 1 Stunde backen. Variante: Mit mehr Mehl (der Teig braucht einiges, weil er sehr weich ist durch die Äpfel)  Brotwecken formen und diese backen – die Rinde ist dann knuspriger. Aus dieser Masse forme ich ca. 6 Wecken, man kann das Apfelbrot sehr gut einfrieren.

Ein Tipp: die Masse ist sehr groß, man kann (gerade beim ersten Mal) die gesamte Masse halbieren!

Apfelbrot backen ist kinderleicht
Apfelbrot
Zitronenmarmelade
Zitronen

Zitronenmarmelade

Neben der Himbeermarmelade - ein Klassiker - schmeckt diese Marmelade vor allem im Winter köstlich. Schon die Zubereitung ist fein, die Küche duftet herrlich nach den ätherischen Ölen, der Aufwand lohnt sich.

7 große Zitronen (Bioqualität) und 1 Orange: waschen und sehr dünn schälen, in dünne Streifen schneiden, mit 300 ml Wasser aufsetzen und 15 Minuten sanft kochen lassen bis sie weich sind. Danach die Früchte auspressen und Saft wegstellen. Den "Abfall" (Haut, Kerne, weiße Schale, Reste von Schalen) grob zerkleineren und gut bedeckt mit Wasser ca. 15 Minuten auskochen - das gibt der Marmelade einen leicht bitteren Geschmack. Diesen Kochsud, die vorgekochten Streifen und den ausgepressten Saft messen und mit Gelierzucker (ich verwende 1:2) 5-8 Minuten leicht wallend einkochen und in Gläser abfüllen.

Diese Marmelade passt auch sehr gut als Füllung für eine Biskuitroulade!

Aufstriche haben immer Saison!

Es gibt täglich einen frischen, hausgemachten Aufstrich: das Basisrezept dafür ist einfach: 1 Becher (200 g) Frischkäse (Philadelphia...), 1 El weiche Butter, etwas Kräutersalz

Für den Kräuteraufstrich werden mit einem Kaffeelöfferl "Nockerl" ausge-stochen, mit frischen, gehackten Kräutern bestrichen und Kürbiskernöl darübergeträufelt. Für den Tomaten-Chilli-Aufstrich fügt man dem Grundrezept 2 El Tomatenmark bei, eine Prise Chilli und etwas Tomatensalz. Für den Räucherforellenaufstrich gibt man zum Grundrezept gehackte Räucherforelle (ca 100-150 g), den Saft einer Zitrone, 1 El Sauerrahm und gehackten Dill.

Frühstücksaufstrich mit Kürbiskernöl
Marillenkuchen
Himbeeren

Obstkuchen

Zum Frühstück gibt es täglich etwas Süsses: meist Kuchen, es kann aber auch ein Apfelbrot, Kekse oder ein Stiezel sein. Wenn Früchte frisch geerntet werden, bietet sich folgendes Rezept an:

4 Eier, 1/8 l Öl, 1/8 l  Wasser, 150 g Zucker, 1 Pck Vanillezucker, 250 g Mehl, 1 Pck Backpulver, Obst der Saison (Himbeeren, Zwetschken, Kirschen, Marillen), gewaschen, entkernt und halbiert

Die Eier trennen und die Eiklar mit der Hälfte des Zuckers zu einem steifen Schnee schlagen und beiseite stellen. Das Öl mit den 4 Dottern, dem Zucker und Vanillezucker sowie dem Wasser gut schaumig schlagen. Dann das Mehl mit dem Backpulver untermengen und zum Schluss den Schnee vorsichtig unterheben (eine Hälfte Schnee mit dem Handmixer unterrühren, die andere Hälfte mit der Hand unterheben. Den Teig auf einem tiefen Backblech verteilen und mit den gewaschenen, entkernten und halbierten Früchten dicht belegen. Bei 160° C Heissluft ca. 50 Minuten backen.

Bärlauchaufstrich - frisch im Frühling!

1 Becher Frischkäse mit 1/2 Becher Topfen (cremig, 20%) verrühren, 1 Bund kleingeschnittenen (zum Anrichten 6-8 Blätter im Ganzen lassen)  Bärlauch untermengen, mit Salz vorsichtig würzen und noch 1 Esslöffel kleingeschnittenen Schnittlauch untermengen. Als Variante kann man den Aufstrich halbieren und in eine Hälfte 2 Esslöffel Kürbiskernöl untermengen.

Zum Anrichten streicht man auf die Innenseite eines Bärlauchblattes ca. 1 Teelöffel Aufstrich und rollt das Blatt ein - das grüne Röllchen ist ein hübscher Blickfang.

Unser Urlaubsangebot zum Thema "Kräuter" finden Sie hier: Kürbiskern trifft Kräuterwiese.

 

Bärlauchaufstrich
Backen in der Himbeernest Küche
Germteig Striezel

Germteig für Striezel

Eine beliebte "Unterlage" für die hausgemachten Marmeladen ist der Striezel, bekannt auch als Brioche oder Hefezopf. Es ist nicht schwer, ihn selbst zu machen:

1 kg Weizenmehl, 60 g Germ, 100 g Zucker, 1 Pkg Vanillezucker, 2 Tl Salz, Saft und Abrieb einer Zitrone, 4 Dotter, 120 g Butter, 650 ml lauwarme Milch, 4 El Rum (1 Ei, verquirrlt mit einem Schuss Schlagobers)

Die Germ wird in etwas lauwarmer Milch mit einem El Zucker angerührt. Aus den übrigen Zutaten und der angerührten Germ einen mittelfesten Teig bereiten und eine halbe Stunde rasten lassen. Danach in 9 gleiche Teile teilen, daraus Kugeln formen, aus jeweils 3 Kugeln Würste formen und zu einem Striezel flechten. Den Striezel mit der Ei-Schlagobers-Mischung bestreichen und nochmal gehen lassen. Mit Wasser besprühen, und bei 180°C ca 30-40 Minuten (je nach Größe) backen.

Bei Christina, einer Bäuerin und Foodbloggerin gibts eine Striezelvariante mit  Anleitungsvideo: Allerheiligenstriezel

Germteig für Striezel

Eine beliebte "Unterlage" für die hausgemachten Marmeladen ist der Striezel, bekannt auch als Brioche oder Hefezopf. Es ist nicht schwer, ihn selbst zu machen:

1 kg Weizenmehl, 60 g Germ, 100 g Zucker, 1 Pkg Vanillezucker, 2 Tl Salz, Saft und Abrieb einer Zitrone, 4 Dotter, 120 g Butter, 650 ml lauwarme Milch, 4 El Rum (1 Ei, verquirrlt mit einem Schuss Schlagobers)

Die Germ wird in etwas lauwarmer Milch mit einem El Zucker angerührt. Aus den übrigen Zutaten und der angerührten Germ einen mittelfesten Teig bereiten und eine halbe Stunde rasten lassen. Danach in 9 gleiche Teile teilen, daraus Kugeln formen, aus jeweils 3 Kugeln Würste formen und zu einem Striezel flechten. Den Striezel mit der Ei-Schlagobers-Mischung bestreichen und nochmal gehen lassen. Mit Wasser besprühen, und bei 180°C ca 30-40 Minuten (je nach Größe) backen.

Bei Christina, einer Bäuerin und Foodbloggerin gibts eine Striezelvariante mit  Anleitungsvideo: Allerheiligenstriezel